Familienfest 2026

Es war episch. Sophie mit „time to dance“ legte eine stimmungsvolle Tanzvorführung hin und animierte das Publikum erfolgreich beim Zumba mitzumachen. Begleitet von stampfenden Rhythmen verwandelte sich der Bolzplatz in eine Disco. Danach sorgte das Mitsingkonzert von „5202 Stadtgeflüster“ für eine gar nicht so flüsterleise Atmosphäre. Stimmige Lieder, die jeder mitsingen konnte, wurden stimmgewaltig über den Platz geschmettert.

Vor dem Fest sah es aber gar nicht so rosig aus. Die Trockenheit der letzten Wochen hatte schon zu bedenken geführt, ob der Grill und auch die Flammkuchen-Öfen vom Restaurant „Haus am Berg“ nicht ein Feuerrisiko darstellen würden. Aber dann gab es in der Woche vor dem Fest ausgiebige Regenfälle. Diese hörten aber leider nicht auf. Noch in der Nacht vor dem Fest wurde ganz Weingartsgasse, inklusive dem bereits aufgestelltem Fest, von einer Regenfront besucht, die den Boden aufweichte. Auch während des Aufbaus kamen immer wieder Wolken mit kurzen Regenschauern.

Ab 13 Uhr ging es dann langsam los. Die ersten Gäste kamen und zunächst zeigte sich das Wetter von seiner sonnigeren Seite. Es war gemütlich warm und man stand gut und gerne, ausgestattet mit einem kühlen Getränk, leckerem vom Grill oder einem leckeren Flammkuchen auf dem Platz und ließ es sich gut gehen. Immer mehr Leute kamen. Und gegen 14 Uhr auch unser sehr geschätzter Bürgermeister Mario Dahm. Unterstützt von unseren beiden Vorsitzenden Markus Beielschmidt und Tobias Kelm schlug er das Fass an und somit war das Fest offiziell eröffnet. Leider wurde beim Fassanschlag auch die Wolken angeschlagen und ein Gewitter öffnete seine Schleusen. Mein lieber Herr Gesangsverein, da kam in wenigen Minuten vielleicht Wasser runter! Wer es nicht unter einen Pavillon schaffte, wurde bis auf die Haut durchnässt. So standen wir dann, eng aneinander gekuschelt und warteten die Schauer ab. Der guten Stimmung machte das aber keinen Abbruch.

Gegen halb drei hörte es dann langsam auf. Die Wolken machten wieder der Sonne Platz und die großen und kleinen Tänzerinnen machten sich warm. Zu dieser Zeit musste leider die Feuerwehr abrücken. Bevor sie den Besuchern zeigen konnten, wie interessant und abwechslungsreich die Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr ist mussten sie jetzt zu einem Einsatz. Schnell wurde alles zusammengepackt. Jeder wusste, was er tun musste und nach wenigen Minuten war der Wagen mit alle fleißigen Einsatzkräften bereit für den Einsatz.

Auf dem Platz wurde es jetzt richtig voll. Viele Zuschauer wollten sich die Vorführung von „time to dance“ nicht entgehen lassen. Den Anfang machten die ganz Kleinen die einen tollen Tanz hinlegten! Danach kamen die etwas Größeren, die mit fetziger Musik zeigten was sie in den letzten Monaten gelernt hatten. Und nicht nur die Tänzerinnen zeigten, was sie konnten, auch die Choreografie war richtig gut. Schön in der Gruppe bot der Tanz auch den einzelnen Tänzerinnen immer wieder Gelegenheit bei einem Solo zu zeigen was sie drauf hatten. Zum Abschluss wurde dann das Publikum aufgefordert mitzutanzen. Erstmal kam die Einweisung und dann ging es los! Alle Tänzerinnen auf der Bühne zeigen was zu tun war und unter der mitreißenden Musik machten auch im Publikum mehr und mehr Leute mit. Jetzt war uns nicht nur von der Sonne warm!

Schon kurz nach dem Ende dieser Vorstellung begann 5202 Stadtgeflüster mit dem Aufbau ihres Equipments. Boxen, Tablet, Mikrofon und ein großer Monitor wurden auf die Bühne gerollt. Um 17:30 kamen dann Uli Birkmann und Stévéé Ornowski auf die Bühne. Schon an der Kleidung der beiden konnte man die Zugehörigkeit zu Hennef klar erkennen! Stimmgewaltig schmetterten die beiden bekannte Klassiker und natürlich auch das beliebte „Et schönste Flecksche Ääd“. Auf dem Monitor wurden die Liedtexte angezeigt und so konnte jeder, auch die, die noch nicht so textsicher waren, mitsingen. Jetzt war der Platz wirklich voll und alle hatten Spaß im Licht der Abendsonne die sich dieses Konzert nicht entgehen lassen wollte.

Nach dem Auftritt begann dann der gemütliche Teil und das Fest ging in den Abend über. Fass um Fass wurde angestochen und leer getrunken. Kühler Weißwein und Weißweinschorle wurden gern genommen und auch Fassbrause, Cola, Fanta und Sprite gingen weg. Natürlich hatten jetzt auch alle Hunger und so wurden auch die Vorräte vom Restaurant „Haus am Berg“ langsam weniger. Die Flammkuchen waren aber auch einfach lecker!

Ab 21Uhr leerte sich der Platz dann langsam. Eine große Delegation unserer Nachbarn aus Allner übernahm gemeinsam mit den Weingartsgässern die Spätschicht und sorgte noch für Stimmung während nach und nach der Abbau begann. Insbesondere alles Wertvolle wurde für die Nacht sicher verräumt.

Was ein tolles, ein großartiges Fest! Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!

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